Projekte

Stadtprojektionen

Foto und Film im öffentlichen Raum

stadtprojektionen ist ein mehrteiliges Projekt von Anna Vetsch und Nina Keel, das zu neuen Blicken auf verschiedene Stadtteile von St.Gallen anregt: Foto- und stumme Filmarbeiten regionaler, nationaler und internationaler Kunstschaffender werden nachts auf Wände im öffentlichen Raum projiziert und führen so zu temporären visuellen Veränderungen im Stadtraum. Die sorgfältig auf die jeweilige Umgebung abgestimmten Projektionen sollen in den Tag nachwirken und zum Nachdenken über die Stadt – in Bezug auf ihre Geschichte und Gegenwart, auf architektonische, kulturelle und soziale Dimensionen – anregen. 

Unter den Künstler*innen, die an den vergangenen drei Ausgaben von stadtprojektionen teilgenommen haben, sind Jonas Dahlberg, Shirana Shahbazi, Uriel Orlow und Maya Rochat.

Die nächste Ausgabe von stadtprojektionen wird im September 2020 im St.Galler Bade- und Naherholungsgebiet Dreilinden stattfinden. Der Auftakt erfolgt bereits Ende August mit einer Projektionsnacht am See in Zürich.

www.stadtprojektionen.ch


Bauen in der Krise

Vortrag im Palace

Im Jahr 1940 gaben einige Architekten und Kunsthistoriker gemeinsam eine Mappe mit dem Titel 'Moderne Schweizer Architektur' heraus. Darin kommt ein einziger Bau aus der Stadt St.Gallen vor – ein Laubenganghaus von 1933 des in St.Gallen und Zürich tätig gewesenen Architekten Moritz Hauser. St.Gallen war in den 1930er Jahren wirtschaftlich und baulich nicht tonangebend. Im Rahmen der Reihe 'Unsere Freund_innen erklären uns ihre Ergebnisse' im Palace erläutert Nina Keel, was es dennoch gibt an St.Galler Bauten aus den 1930er Jahren.

Palace, Blumenbergplatz, St.Gallen
Dienstag, 18. Februar 2020, 20.15 Uhr




Vom Historismus zum Neuen Bauen

Führung für eine Schulklasse

Mitten in der Stickereikrise vollzog sich ein stilistischer Wechsel: St.Gallen fand von Jugendstil und opulentem Historismus zum Neuen Bauen mit seiner reduzierten Formensprache. 

Die Führung führte vom Kino Palace (1924) zum Wohn- und Geschäftshaus Brückenwaage (1933), schliesslich über die historistischen Kopfbauten am Brühltor (um 1900) zum Linsenbühl-Bau (1930-1933), einer kleinen Stadt in der Stadt. Thematisiert wurden städtebauliche Merkmale sowie soziale, wirtschaftliche und verkehrstechnische Hintergründe.

März 2020, Führung für eine Gymnasialklasse


Lachen im Licht

Nachtführung zu Lichtphänomenen

Ein nächtlicher Streifzug durch die Lachen führte zu verschiedenen Lichtphänomenen des St.Galler Quartiers. Im Fokus standen ebenso sehr die stadträumlichen Qualitäten als auch die Farbigkeiten und Funktionen, die von den Leuchtobjekten ausgehen.

Auftraggeber: Denkmalpflege Stadt St.Gallen (Europäische Tage des Denkmals)
Treffpunkt: Beim Platz vor der Kirche St.Otmar, Vonwilstrasse 10, St.Gallen
13. und 14. September 2019, jeweils um 20 Uhr, ca. 1 1/4 Stunden